Der Förderunterricht trägt insbesondere dazu bei, dass bei Lernschwierigkeiten die grundlegenden Lernziele erreicht werden. Er unterstützt aber auch die Entwicklung besonderer Fähigkeiten und Interessen. So nehmen Kinder unserer Schule an zusätzlichen Unterrichtsangeboten für langsamer und für schneller lernende Kinder teil. Sie nehmen an Erzähl-, Mal-, und Mathematikwettbewerben erfolgreich teil.
Grundsätzlich soll der Förderunterricht allen Kindern zugute kommen.
Bei der Planung verschiedener Förderangebote wird von der Grundeinsicht ausgegangen, dass mit Hilfe differenzierter Förderung der Entstehung von Lernschwierigkeiten vorgebeugt werden kann und/oder Lernschwierigkeiten nachhaltig beseitigt werden können.
Grundsätzlich ist deshalb jeder gute Unterricht individualisierender Unterricht. Dabei sind Maßnahmen der inneren und der äußeren Differenzierung sowohl für Leichtlerner als auch für Kinder, die langsamer lernen, selbstverständlich (vgl. 10. Unterricht, Anforderungen an die Unterrichtsorganisation).
Vorraussetzung jeder Förderplanung ist eine gründliche Lernstandsdiagnostik.
Wir unterscheiden zwei Formen der Förderpläne:
Förderpläne zur Prävention von Lernschwierigkeiten werden im Klassenbuch geführt, sie sind Maßnahmen der Unterrichtsorganisation.
Förderpläne zur Intervention werden erstellt, wenn einzelne Leistungsbereiche des Schülers/der Schülerin die weitere Schulentwicklung stark gefährden und/oder Maßnahmen aufgeführt werden können, mit Hilfe derer das Elternhaus oder der Schüler/die Schülerin selber fördernd in die Lernentwicklung eingreifen können. Sie werden wie Dokumente behandelt und in der Schülerakte geführt. Wenn es der Förderung des Kindes dient, erhalten die Eltern eine Kopie des Förderplans.
Förderplan zur Intervention (Muster)
Äußere Differenzierung bei erheblichem Förderbedarf eines Kindes
Stellt die Klassenlehrerin einen erheblichen individuellen Förderbedarf fest, kann sie das Kind nach Rücksprache mit den Eltern in eine der verschiedenen Maßnahmen der äußeren Differenzierung unserer Schule anmelden. Dies ist ein zusätzliches Unterrichtsangebot. Voraussetzung einer solchen Fördermaßnahme ist neben der gezielten Beobachtung des Kindes auch eine Lernstandsdiagnostik, die es dem Klassenlehrer ermöglicht, den Förderbedarf genau zu beschreiben und in einem Förderbegleitpapier zu dokumentieren. Dies ermöglicht dem Förderlehrer, den Förderbedarf und die Lernausgangslage möglichst genau zu kennen.
Der Förderlehrer wiederum dokumentiert die Fördermaßnahme und meldet sie in regelmäßigen Abständen an den Klassenlehrer zurück.
Begleitpapier zur Förderung (Muster in der Anlage)
Wir bieten folgende zusätzlichen Förderunterricht für die Klassenstufen 1 / 2 und 3 / 4 an:
Deutsch Zusatz
Mathe Zusatz
Lesen Zusatz
Deutsch als Zweitsprache
Leselöwen
Mathe für Asse
Kreatives Schreiben
Sachkundeprojekte
Hockey
Basketball
Computer blind schreiben ab Klasse 4
Unsere räumlichen und materiellen Voraussetzungen sind gut
Der Stellenplan für die Schule ist annähernd ausreichend
Die Stundenversorgung ist zur Zeit ausreichend für die Umsetzung unseres Förderkonzeptes (vgl. Förderstundenplan). Dieses Konzept ist auch Verpflichtung für die Schulaufsicht uns die notwendigen Lehrerstunden zur Verfügung zu stellen (vgl. Handlungsrahmen des Ministeriums).
Unsere Unterrichtsentwicklung sollte noch fortgeschrieben werden
Es wurde bereits im letzten Schuljahr gute Erfahrungen mit zusätzlichen, klassenübergreifenden Förderstunden in der Eingangsphase sowohl für leichtlernende Kinder als auch für Kinder mit besonderem Förderbedarf gemacht.
Es wurden bereits gute Erfahrungen mit den klassenübergreifenden Angeboten „Mathe für Asse“ und „Kreatives Schreiben“ in allen Klassenstufen gesammelt (zusätzliche Förderung für Leichtlerner), zur Zeit wird ein Angebot in projektprientiertem Sachunterricht erprobt.