„Nur in einem Klima der Achtung und Wertschätzung können sich Autorität und emotionale Bindung als unabdingbare Voraussetzung für Bildung und Erziehung entwickeln.“ (Annette Schavan)
"Es geht ... nicht nur darum, das Kulturgut zu tradieren, sondern es gilt, mit diesem Tradierungsprozess wieder das geistige Feuer zu entzünden, aus dem die Kulturgüter einst selbst entstanden sind ..." (Heinrich Roth, Pädagogische Anthropologie)
Unsere Grundschule möchte gemeinsam mit Lehrern, Eltern und Schülern ihren Erziehungs- und Bildungsauftrag erfüllen. Dies geschieht in Verantwortung aller Beteiligten.
Wir verstehen uns als eine altersgemischte Gemeinschaft, in der aufgeschlossene und neugierige Kinder sich von einer anregenden, liebevoll gestalteten Umgebung durch Unterricht fordern und fördern lassen. Wir setzten voraus, dass sie dabei gewillt sind, selbständig zu werden und altersgemäß Verantwortung für die Gemeinschaft und für die eigene Lernentwicklung zu übernehmen.
Wir können und wollen Familien nicht ersetzen. Gemeinsam mit dem Elternhaus wollen wir Erziehungsarbeit leisten. Wir verstehen Erziehung und Bildung als eine unauflösliche Einheit. Jeder Unterricht ist deshalb erziehender Unterricht.
Jedes Lernen, das auf Erfahrung beruht, ist erfolgreicher. Deshalb bieten wir vielfältige Aktivitäten an, die auf soziales, emotionales, ästhetisches und praktisches Lernen gerichtet sind. Das Zitat Maria Montessoris „Hilf mir, es selbst zu tun“, beschreibt diese Grundeinsicht in erfolgreiches Lernen ebenso wie auch die moderne Hirnforschung es inzwischen postuliert.
I hear, I forget. I see, I remember. I do, I understand.