Newsletter vom 5.10.2010

Oktober (1)

Liebe Eltern,
mit diesem Protokoll möchte ich Ihnen einen Einblick in die Arbeit unseres Schülerparlaments geben. Ich denke, die Überlegungen der Kinder zum Parkverhalten vor der Schule sind für alle Eltern interessant. Auch die Überlegungen der Kinder zu unserem Schullied haben mich sehr beeindruckt, vielleicht machen diese Gedanken auch Ihnen Freude.
Herzliche Grüße
gez. Barbara Dickmann


Protokoll der 1. Schülerparlamentssitzung
am 1.10.2010
von 10.15 Uhr bis 11.00 Uhr in  der Mensa


Teilnehmer
1a und 1b waren nicht da
1c Sebastian Engelbrecht und Julia Schmitt
2a
2b Philipp Janzen und Leonie Berner
2c Moritz Weid und Amelie Klich
3a Tom Schmitz und Sophie Schiller
3b Leo Auhagen und Jana Schäfer
3c Terry McGovern und Lukas Gülle
4a Johannes Zipfel und Hilda Flügge
4b Gregor Freitag und Maike Jaecks
4c Niklas Jannemann und Lilly Baldus


Tagesordnung

1.    Anliegen von Gregor
2.    Schulhofgestaltung
3.    Verschiedenes


  1. Gregor stellte seine Bedenken gegenüber dem Text des Schlossbachliedes vor. Gregor findet, dass wir nicht singen können "Wir sind freundlich, fröhlich, fair", weil wir das nicht immer sind. Manche Kinder schubsen, sind unfreundlich oder ärgern andere. Aus diesem Gedanken wurde eine sehr lebendige Diskussion, viele Meinungen wurden vorgetragen. Die wichtigsten zähle ich hier auf:

       

  • Das Lied hilft, wenn z.B. auf dem Hof Zank um die Tischtennisplatte ist. Man kann dann sagen: wir wollen freundlich, fröhlich fair sein und jeder versteht uns sofort.
  • Das Lied hat eine Aufgabe, es erinnert uns daran, wie wir zusammen leben wollen.
  • Wir wollen doch auch Kindern, die etwas falsch machen, noch eine Chance geben, deshalb wollen wir das Lied trotzdem behalten.
  • Man kann aber nicht jedem immer wieder eine Chance geben. Dann lernt er nichts dazu.
  • Vielleicht können die Kinder im Musikunterricht eine Fehlersuche in dem Lied machen und nachdenken, ob sie den Text ändern wollen.
  • Ich finde, alle Klassen sollen 10 Minuten nachdenken, ob sie das Lied so lassen wollen, dann verstehen sie vielleicht, was das Lied will. Wir wollen dann wissen, was die Klassen herausfinden und dann sprechen wir im Schülerparlament darüber. Das finde ich gut.
  • Das Lied muss bleiben, eine Schule muss ein Lied haben, wir brauchen das Lied! Das Lied sagt, was das Ziel von unserer Schule ist, und das müssen alle kennen.
  • Das Lied ist eine Aufgabe, es erinnert uns daran, wie wir leben wollen.




  1. Antrag der Klasse 2c

 

  • Die Kinder der Klasse 2c beklagen das Parkverhalten der Eltern vor der Schule. Sie sagen, dass sie die Straße nicht gut überqueren können, weil die vielen parkenden Autos ihnen die Sicht versperren.
  • Die Kinder schlagen vor, eine Ampel, einen Zebrastreifen, ein Verbotsschild aufzustellen.
  • Ein Kind schlägt vor, die Wiese zum Parkplatz zu machen.
  • Ein anderes Kind meint, die Wiese müsse unbedingt bleiben, weil das ein Stück Natur sei.
  • Ein Kind schlägt vor, die Straße immer bei der Schulbushaltestelle zu überqueren, weil das keine Autos parken dürfen.
  • Frau Dickmann schlägt vor, dass alle Eltern auf dem großen Parkplatz an der katholischen Kirche parken und die Kinder dort aus dem Auto aussteigen, das wäre für alle sicher.
  • Die Kinder schlagen vor, alle Kinder sollen zu Hause von dem Problem erzählen, daraus würden die Eltern lernen.
  • Einige Kinder wollen einen Elternbrief schreiben und den am Montag bei Frau Dickmann abgeben, sie soll daraus einen Elternbrief zusammenstellen.
  • Ein Kind meint, man solle es erst ohne Brief versuchen, wenn das nichts nützt, den Brief schicken.
  • Dieser Brief solle als Newsletter verschickt werden, damit nicht zu viel Papier verbraucht werde.. Aber die Familien, die keinen Computer hätten, sollen einen Papierbrief bekommen.



  1. Schulhofgestaltung


  • Frau Dickmann zeigt dem Schülerparlament, an welcher Stelle eine Sitzgruppe auf dem Schulhof errichtet werden soll. Die Kinder stimmen der Auswahl des stillen Platzes zu.
  • Ein Kind gibt zu bedenken, dass die Jugendlichen diesen Tisch zerstören könnten, deshalb soll er aus Metall sein.
  • Einige Kinder erinnerten daran, dass der Laufgang hinter den Varielbauten versperrt werden muss, damit in der Ruhezone keine Laufzone liegt.
  • Ein Kind meint, ein Zaun sei nicht geeignet, weil das zum Klettern hersausfordere.
  • Ein Kind meint, eine Hecke sei gut, darin könnten auch Vögel nisten, das passe zur Ruhe.



Bonn, den 1.10.2010 Barbara Dickmann