Individuelle Förderung

Individuelle Förderung zielt darauf, die Lernkompetenz von Kindern aufzubauen, zu begleiten und zu verbessern.

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Prolesen

Seit 2009 ist die Schlossbachschule Projektschule Lesen

Wir wollen, dass unsere Schüler/innen eine hohe Lesemotivation und Kompetenz entwickeln, indem sie die Bedeutung des Lesens für ihr Leben erfahren.

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Bildungsziel und Aufnahmevoraussetzung

Manche Grundschulen werden auch von einzelnen Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf besucht; diese Schulen sind im Abschnitt "Anschrift/ Träger" entsprechend ausgewiesen. In den betreffenden Klassen findet "Gemeinsamer Unterricht für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf" statt. Die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden auf der Grundlage der Unterrichtsvorgaben des Schulministeriums für die Grundschule sowie der Richtlinien für ihren Förderschwerpunkt unterrichtet. Die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden von Grund- und Sonderschullehrerinnen und -lehrern in Zusammenarbeit betreut. 

Aufnahmevoraussetzung

Kinder, die bis zum Beginn des 30. Juni das sechste Lebensjahr vollenden, sind ab 1. August desselben Kalenderjahres zum Besuch der Grundschule verpflichtet (Beginn der Vollzeitschulpflicht). Die Erziehungsberechtigten melden ihr Kind bereits im Herbst des Vorjahres in der Schule an (Die genauen Anmeldetermine werden den Erziehungsberechtigten rechtzeitig schriftlich mitgeteilt, sofern alle betreffenden Personen ordnungsgemäß in der Einwohnermeldedatei des Bürgeramtes Bonn registriert sind.). So bleibt noch genug Zeit bis zum Schulanfang, um eventuell notwendige vorschulische Fördermaßnahmen einzuleiten. Die Schulleitung überprüft zum Beispiel bei der Anmeldung, ob die Kinder die deutsche Sprache so weit beherrschen, dass sie am Unterricht erfolgreich teilnehmen können. Kinder, die nicht über hinreichende Sprachkenntnisse verfügen, besuchen einen vorschulischen Sprachförderkurs (für ca. ein halbes Jahr), soweit sie nicht bereits in einer Tageseinrichtung für Kinder entsprechend gefördert werden.

Kinder, die nach dem 30. Juni das sechste Lebensjahr vollenden, können auf Antrag der Erziehungsberechtigten zu Beginn des Schuljahres in die Schule aufgenommen werden, wenn sie die für den Schulbesuch erforderlichen körperlichen und geistigen Voraussetzungen besitzen und in ihrem sozialen Verhalten ausreichend entwickelt sind (Schulfähigkeit). Die Entscheidung über die vorzeitige Einschulung trifft die Schulleiterin bzw. der Schulleiter unter Berücksichtigung des schulärztlichen Gutachtens und nach einem Beratungsgespräch mit den Erziehungsberechtigten. Vorzeitig eingeschulte Kinder werden mit der Einschulung schulpflichtig.

Die Schulleiterin oder der Schulleiter kann ein schulpflichtiges Kind vor der Einschulung für ein Jahr vom Schulbesuch zurückstellen, wenn im schulärztlichen Gutachten erhebliche gesundheitliche Bedenken gegen die Einschulung geltend gemacht werden. Die flexible Ausgestaltung der neuen Schuleingangsphase, die seit dem Schuljahr 2005/2006 verbindlich eingeführt ist, macht Zurückstellungen jedoch nur noch im Einzelfall erforderlich.

Ziel der neuen Schuleingangsphase ist es, alle schulpflichtigen Kinder eines Jahrgangs in die Grundschule aufzunehmen und sie dem Grad ihrer Schulfähigkeit entsprechend zu fördern. Kinder, deren Schulfähigkeit noch nicht genügend ausgeprägt ist, sollen Hilfen erhalten, beispielsweise in den Bereichen der Wahrnehmung, der Motorik, der Sprache, der Mengenerfassung und des Spiels, um ihnen den Weg zu altersgerechtem Lernen und Verhalten zu ebnen.

Die Schuleingangsphase ist eine Einheit, die die Klassen 1 und 2 umfasst. In der Regel dauert sie zwei Jahre. Leistungsstärkere Kinder können diese Phase in einem Jahr, leistungsschwächere Kinder in drei Jahren durchlaufen. Das zur besonderen Förderung einzelner Schülerinnen und Schüler mit ungünstigen Lernvoraussetzungen notwendige dritte Jahr wird nicht auf die Schulpflicht angerechnet.

Die Klassen 1 und 2 werden als Schuleingangsphase geführt, in denen die Schülerinnen und Schüler in der Regel jahrgangsübergreifend in Gruppen unterrichtet werden. Mit Zustimmung der Schulkonferenz kann eine Schule auch eine andere Organisationsform wählen, z. B. jahrgangsbezogene Klassen oder eine Bündelung aller vier Jahrgänge (Klasse 1 bis 4) in einer Klasse; es muss aber sicher gestellt sein, dass die individuelle Förderung gewährleistet ist.

Die Klassen 1 und 2 bilden nicht nur eine organisatorische, sondern auch eine pädagogische Einheit. Eine Ver- setzung in die Klasse 2 wird nicht besonders ausgesprochen. Der Übergang in die Klassen 3, 4 und 5 erfolgt jeweils durch Versetzungsentscheidung.

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